POSTGRAVITYART/NOORDUNG::1995-2045


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Kunst im Weltall

Mit dem „abgespaceten” Kunstprojekt POSTGRAVITYART / NOORDUNG von Dragan Zivadinov, Dunja Zupancic und Miha Tursic eröffnet das Freie Museum Berlin seine neuen Räume in der Bülowstraße 90 in Schöneberg.

Vernissage: 14. Juni 2013 ab 19 Uhr
Ausstellung: 15. 06. – 15. 09. 2013
Neue Adresse: Freies Museum Berlin, Bülowstraße 90, 10783 Berlin
Öffnungszeiten: Di-Sa 12-19 Uhr, So 14-18 Uhr, Mo Ruhetag

Mit allen Mitteln, die ihnen als Kunstmenschen zur Verfügung stehen: durch Theater, Publikationen, Vorträge – sogenannte Informances und die Anknüpfung internationaler Verbindungen setzen sie sich für die Idee einer demokratischen und humanistischen Kulturalisierung des Weltalls ein.

Postgravityart ist Kunst im gravitationsfreien Raum. In ihren temperamentvollen Aktivitäten bedienen sich die Künstler der Logik des Suprematismus und Konstruktivismus und konstruieren mit Hilfe von Hochtechnologie telelogische mechatronische Maschinen und künstlerische Satelliten – sogenannte Umbots. Die Ausstellung inszeniert den Augenblick des hochpräzisen Zusammenschlusses zweier Raumstationen im Ausstellungsraum, der Teil des Kunstwerks ist.

Im Rahmen der Ausstellung rekonstruieren die Künstler die Querbeziehungen zwischen der fortschrittlichen Gedankenwelt des slowenischen Raumfahrtpioniers Hermann Potocnik Noordung und dem slowenischen Konstruktivismus.

Die Künstler:

Dunja Zupancic ist Konstrukteurin von Postgravityart und Gestalterin schwereloser Enviroments.

Miha Tursic ist Mitbegründer und Leiter von KSEVT, „Kulturzentrum für Europäische Weltraum-Technologien” http://www.KSEVT.eu

Dragan Zivadinov ist Mitbegründer der Kunstbewegung Neue Slowenische Kunst, avantgardistischer Theateregisseur und Konstrukteur von Postgravityart.

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THE ARTISTS‘ SHOW


THE ARTISTS‘ SHOW
 
Ausstellung im Freien Museum Berlin
28.02.2013 – 16.03.2013
Eröffnung: 28.02.2013 // 19 Uhr
 
 
Axel Pahlavi, Florent Dumortier, Jérémie Martino, Fritz Bornstück, Wolfgang Stiller, Tom Anholt, Antti Pussinen, Thibault Bourngoing , Nicholas Kashian, Florece Obrecht, Reinhard Pods, Reinhold Gottwald,
Marco Reichert, Gulnar Mukazhanova, Ryszard Wasko, Dominik Eggermann, Grzegorz Pleszyński, Marlon Wobst, Ter Hell, Jari Haanparä, Franz J. HugoImage

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www.freies-museum.com

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November 27, 2012 · 4:32 pm

Meeting Havana Cultura – Chapter I. Gulliver


Alles begann mit Havana Cultura, einem Projekt, das von dem kubanisch-französischen Unternehmen Havana Club International ins Leben gerufen wurde. Es fördert das junge kreative Schaffen in Kuba und promotet kubanische zeitgenössische Kunst außerhalb und innerhalb der Insel. Die Direktorin des Freien Museum Berlin, Marianne Wagner, besuchte im Rahmen dieses Projektes im Jahr 2011 erstmals Havanna. Aus Gesprächen mit kubanischen Künstlern entwickelten die Kuratorin Sachie Hernandez und Marianne Wagner gemeinsam den Gedanken, eine große Überblicksausstellung von kubanischer Kunst vorzubereiten.

Ein erster Schritt ist die ab 7. Dezember 2012 im Freien Museum Berlin zu sehende Ausstellung, die sich auf kleinformatige Arbeiten beschränkt. Denn dies ist nur ein Teil der Vorbereitung für das mittlerweile 2013/2014 geplante große Ausstellungsprojekt. Da für diese erste Ausstellung auf komplexen Aufbau und Transport verzichtet werden sollte, begegnet man nun einer Kunstausstellung, die durch diese ökonomischen Beschränkungen offensichtlicher geprägt ist, als durch den Wunsch repräsentativ zu sein oder möglichst viele Medien zu berücksichtigen. Zu sehen sind Arbeiten von sowohl sehr jungen als auch international bekannten Künstlern, die sich in den 90er Jahren bereits etablierten.

Die Werke lassen die soziale und kulturelle Hybridität der Insel erahnen, ihre Pluralität – trotz der besonderen politischen Umstände-; die Einheit, die Heimat und das Kubanische. Das natürliche Zusammenleben Kubas in unterschiedlichsten Zeiten und Räumen kommt zum Ausdruck, sowie der Appetit des Landes auf alles, was von außerhalb kommt, sein peripheres Bewusstsein, aber auch sein Stolz und die Fähigkeit zu flirten und zu bezaubern, mitunter auch die Mächtigen dieser Welt.

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Frau Wagner rüstet sich


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30. und 31. Oktober, ab 19:30 Uhr
Theater im Freien Museum Berlin

Ticketreservierung unter 030/34 72 18 14 oder office@freies-museum.com

Tickets: 12 EUR/ ermaessigt: 8 EUR

Liebste C, Liebster C,

Frau Wagner lädt abermals Zeugen. Diesmal ist es weder Theatergebäude, noch Zirkuszelt. Schauet jetzt den wahren Fortschritt im Heiligtum der Musen. Im Grillengezirp auf Kirchenbänken wird diese Messe im Museum der Schauplatz wahrer Wissenschaft. 
Wendet Euch für diesen Zeitraum ab von den Götzen. 
Bewegt Eure Leiber und euren Geist fort in den Tempel. Lasset uns neu denken. Die Musik wird aufspielen.

Mit ergebenen Empfehlungen,
Ihr A/B

Die Kompanie Kantine zu Gast im Freien Museum Berlin.

Darsteller: Christian Behrend, Janne Gregor, Thomas Proksch, Grit Wagner, Mathias Znidarec

Geigen: Lena Hille, Clara Thorbecke

Regie: Daniel Wittkopp
Choreographie: Janne Gregor
Musikalische Leitung & Klavier: Benjamin Lahusen
Kostüm & Bühnenbild: Miriam Chouaib
Gestaltung: Fine Heininger

 

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BERLIN GLITTERS // KED Olszewski


KED Olszewski s objects sparkle and glitter. The artist, wanting to change the aura of usually unnoticed objects, bathes them in glamour and places them in the limelight.

He surprises with his ideas and intelligent humor, but also inspires the viewer to reflect. His artistic style is characterized by wit. He seeks to make each observer viewing his works of art for the first time experience an unexpected and very different perception. It is not kitsch or trash that the artist tries to show. What he intends is a new view of all the things that usually nobody pays attention to.
A VW beetle, a concrete mixer and an advertising pillar can be seen on exhibition at the Neues Kranzler Eck. During the Festival of Lights (www.festival-of-lights.de) there will be a magic aura of glamour about the objects illuminated as Berlin Glitters .
Photos and videos of the transformed objects and video documentations of the performances by the artist on the occasion of the Festival of Lights are will be presented at Freies Museum Berlin (www.freies-museum.com). It will be the first time, that the artist, who lives in Szczecin and is already well- known in Poland, will be presented in Germany.

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TER HELL / YVETTE MATTERN / RYSZARD WASKO


 

Vernissage // 11. September, 18 Uhr – Mitternacht

Mit einer besonderen Performance von JOCHEN ARBEIT um 22 Uhr

 

Das Freie Museum Berlin präsentiert spannende neue Arbeiten der Künstler während der Berlin Art Week.

Außerdem stellen wir den neuen Satellite Space des Freien Museums in der Köpenickerstraße 4 mit der Lichtinstallation “Starburst” von Yvette Mattern vor.

 

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Opening // 6 pm – midnight

With a special performance by JOCHEN ARBEIT at 10 pm

On September 11th

 

The Freies Museum Berlin presents exciting new works by each artist during the Berlin Art Week.

In addition we introduce the new Freies Museum Satellite Space at Köpenickerstraße 4 with the light installation ‘Starburst’ by Yvette Mattern.

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6 Meter vor Paris. 159 objektive Fotografien von Eustache Kossakowski


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Eröffnung: 21. September 2012

Ausstellungsdauer: 22. September – 24. Oktober  2012

Kuratorinnen: Anka Ptaszkowska und Marika Kuźmicz

Das Freie Museum Berlin präsentiert vom 21. September bis 24. Oktober 2012 die Fotoserie „6 Meter vor Paris. 159 objektive Fotografien von Eustache Kossakowski“. Der polnische Künstler gewährt den Betrachtern mit seiner Arbeit einen außergewöhnlichen Blick auf die Stadt Paris in den 70-er Jahren.

1971 kam Kossakowski auf die Idee eine Reportage über die Stadt Paris zu machen – und zwar nach einem vorher festgelegten Verfahren. Er fotografierte alle 159 Straßenschilder mit der Aufschrift PARIS, die sich an der Stadtgrenze zu Paris befinden, aus einer Entfernung von sechs Metern. Die Schilder sind jeweils im Zentrum der Bilder platziert, während die Fotografie der sie umgebenden Wirklichkeit ein Werk des Zufalls ist. Paradoxerweise erwies sich die Fotoserie als überzeugende, obgleich verblüffende Reportage über Paris und war als solche erfolgreich. Die Fotos aus dieser Serie stellen ein kostbares historisches Zeugnis der städtischen Wirklichkeit der 70-er Jahre dar.

Bereits vor einem Jahr wurden im Rahmen der Ausstellung Konzept-Fotografie aus Polen” Werke aus derselben Fotoserie von Eustache Kossakowski im Freien Museum präsentiert. Der Konzeptualismus ist eine Kunstrichtung, für die der Schaffensprozess am wichtigsten war und in der Konzept und Idee den künstlerischen Gegenstand dominierten. Die Künstler verwarfen den Vorrang des Gegenstandes vor der Idee und betonten zugleich den intellektuellen Charakter des künstlerischen Schaffens. Außerdem beschäftigt sich die konzeptuelle Fotografie mit Fragen nach Wesen und Rolle der Fotografie, sowie deren Möglichkeiten und Grenzen. Kossakowski erforschte die Möglichkeit der Fotografie unter dem Aspekt der objektiven Registrierung. Im Rahmen seiner Untersuchung definierte er „6 Meter vor Paris” als eine objektive Reportage über die Stadt Paris. Die Objektivität beruht sowohl auf der gleichen Entfernung, die zu jedem Stadtschild eingenommen wurde, als auch auf der Neutralität, die durch die Frontalaufnahme erzeugt wurde. Die Festlegung der Regeln verdeutlichen, dass es dem Künstler vorrangig um die Idee und Konzeption seiner Arbeit geht und weniger um die Ausführung.

Die Serie wurde 1971 im Musée des Arts Decoratifs (Pavillon Marsan, Musée du Louvre) gezeigt und feierte dabei in Frankreich großen Erfolg. Danach wurde sie im Moderna Museet in Stockholm und in Galerien und Museen Europas gezeigt. Zurzeit befindet sich eine Edition dieser Serie in den Sammlungen des Fotografiemuseums Musée Nicéphore Niépce in Chalon-sur-Saône und eine andere in den Sammlungen des Musée Carnavalet in Paris.

Zur  Ausstellung erscheint ein Katalog, der im Tübinger Verlag NOUS veröffentlicht wird. Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit dem französischen Kunstverein EKO, der polnischen Stiftung Arton und dem Freien Museum Berlin realisiert.

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3rd Anniversary: Freies Museum Berlin, Walden Kunstausstellungen und Suomesta Galleria


Inmitten von kulturellen Sparmaßnahmen, internationalen Wirtschaftskrisen und einer kompletten Überbewertung des Kunstmarktes entstand vor nunmehr genau drei Jahren das Freie Museum Berlin. Die Macher, Künstler, Kunst- und Kulturwissenschaftler und Organisatoren begannen einen Ort zu entwerfen, der sich auf Kunstproduktion im eigentlichen Sinne beruft, an dem Künstler aus aller Welt gemeinsam arbeiten und ihre großen und kleinen Visionen zum Leben erwecken.

 

Das Freie Museum Berlin blickt nun zurück auf 52 größere Ausstellungsprojekte und ca. 100 Veranstaltungen mit mehr als 500 Künstlern aus 40 verschiedenen Ländern.

 

Da in den vergangenen drei Jahren keine Zeit für eine ausgelassene Party blieb, wird dies am Samstag dem 21. Juli nachgeholt. Das Programm des Tages wird gemeinsam vom Freien Museum, den Walden Kunstausstellungen und der Suomesta Galleria in Zusammenarbeit dem aus Kreuzberg stammenden Plattenladen Piatto Forte gestaltet.

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„When Violence…


„When Violence becomes decadent“

Curator : Shaheen Merali

Installing from June 16th

Vernissage 23rd June 

Open to public 24t

h June until the July 29th.

                   

 Artists: Sarnath Banerjee, Binu Bhaskar, Rajib Chowdhury, Samit Das, Natasha de Betak, Probir Gupta, Rajkamal Kahlon, Jitish Kallat, Leena Kejriwal, Simit Raveshia

 

 

When Violence becomes decadent, presents a series of ten works by artists living or working in contemporary India, creating an artistic discourse and notations within a turbulent history that remains entrenched in what can only be described as a nation of great ambition and much deprivation.

 

The installations, photographs, drawings and prints have mainly resulted by using lens-based technologies, a method used in much of the contemplation of wider problems and of ‘minority’ representation.  The exhibition suggests ways that curation can become a cohesive and transparent form of research which allows an insight into and analysis of the ‘worlds largest democracy’.  

The exhibition at the Freies Museum is partially based around a study of the great poet Rabindranath Tagore who was instrumental in this nation’s birth and its separation from its former colonial rulers.  Some of his works and ideas formed an important history of acts of humanism, universalist and internationalist principles which helped to denounce both imperialist strictures and spurned, rigid classical forms of expression by resisting imported linguistic strictures.

In trying to examine this legacy, as a historical remain or archive established far from India’s headlong rush into super-capitalism, it becomes possible to pose a more meditative set of questions, positions rather than postures and renunciations.

As such, a great amount of the work in the exhibition considers the issues of scarcity and nationhood, from mapping the ground for the cheap and globalised labour that drives much of the rural ambition into dwelling in city squalor to constructing architectural gambles in the Middle East.

 

 
German Version:
 

„When Violence becomes decadent“, stellt zehn Werke von Künstlern vor, die gegenwärtig in Indien leben oder arbeiten. Der künstlerische Diskurs und die Darstellungsformen wurden innerhalb einer turbulenten Geschichte geschaffen, die fest verwurzelt bleibt in einer Nation, die gekennzeichnet ist von großem Ehrgeiz und vielen Verlusten.   

 
 
 
 

Die Installationen, Fotografien, Zeichnungen und Drucke sind zum Großteil unter Verwendung von Lens-Based-Technologies entstanden, einer Methode, die besonders bei Betrachtungen von weitläufigen Problemen sowie der Darstellung von Minderheiten eingesetzt wird. Die Ausstellung regt an, dass das Kuratieren zu einer geschlossene und transparente Art der Untersuchung wird, welche einen Einblick in und eine Analyse von der „weltgrößten Demokratie“ ermöglicht.   
Die Ausstellung im Freien Museum basiert zum Teil auf einer Studie des großartigen Poeten Rabindranath Tagore, der maßgeblich beteiligt war an der Geburt dieser Nation und ihrer Trennung von ihrem früheren Kolonialherrscher. Einige seiner Werke und Ideen bilden eine wichtige Historie humanistischer Handlungen, universalen und internationalen Grundsätzen, welche sowohl imperialistische Kritik als auch starre klassische Ausdrucksformen verurteilen und ablehnen, indem man den importierten sprachlichen Konstruktionen widerstand. 
Versucht man dieses Vermächtnis, welches begründet wurde lange bevor Indien auf der Überholspur in den Super-Kapitalismus eilte, als historisches Überbleibsel oder Archiv zu betrachten, wird es möglich, mehr vermittelnde Fragen zu stellen, statt Ablehnung und Einstellungen darzustellen.
Ein Großteil der ausgestellten Werke beleuchtet das Thema Verknappung/Mangel und kulturelle Identität; von der Abbildung der Erde für billige und globalisierte Arbeit, die einen Großteil der Bevölkerung vom Land in die Elendsviertel in der Stadt treibt, bis hin zu architektonischen Spekulationen/Spielereien im Mittleren Osten, spiegelt sich die ganze Bandbreite der Thematik in den verschiedenen Werken wider .

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Mai 22, 2012 · 1:21 pm